Weinbauverein Güntersleben e.V.
 

~ Glüh - WEIN - Nacht ~

Glüh - WEIN - Nacht

Samstag den 17. Dezember ab 16.00 Uhr

Sonntag den 18. Dezember ab 16.00 Uhr

im Hof von Weinbau Will



Grundschule zur Lese im Weinberg (Stand 2.10.2016)

Die Kinder der 4. Klasse waren wieder zur Lese im Weinberg. Bei herrlichem Wetter wurde zunächst in die Weinberge gewandert. Nach einer kurzen Einweisung schnitten die jungen Winzerinnen und Winzer die süßen Trauben fleißig und schnell von den Stöcken. Die Lese hat wieder allen Spaß gemacht. Im Anschluß konnten die Kinder beim Pressen der Trauben zusehen und den frisch gepreßten Traubensaft versuchen.

Zum Abschluß des ereignisreichen Tages gab es für alle eine Brotzeit und den frisch gepressten Traubensaft als Entlohnung. Auch im nächsten Jahr sind wieder praktische Unterrichte im Weinberg vorgesehen.

Weinbergswanderung – ein großes Fest

Der erste strahlende Sonntag nach zahllosen Regentagen lockte mehr Besucher in den Günterslebener Sommerstuhl als in den vergangenen Jahren. An sieben Ständen ließen sie sich gerne verwöhnen mit allem, was die Winzerfamilien liebevoll für die Weinbergswanderung vorbereitet hatten. Viele begannen gleich mit dem Frühstück bei Kaffee und Kuchen und genossen dann den Rundgang inmitten von Reben und üppigem Begleitgrün. Zurück am Start gabs dann Mittagessen. Und den Nachmittag verbrachte man dann beim Besuch der übrigen Winzerhütten.

Verena Kuhn führte als neue Weinprinzessin von Güntersleben zusammen mit dem 1. Vorsitzenden des Weinbauvereins Herbert Struch und Bürgermeister Ernst Joßberger zahlreiche Ehrengäste durch den Günterslebener Sommerstuhl. Zur Weinbergswanderung waren Paul Lehrieder (MdB) und zahlreiche Weinprinzessinnen und Vorsitzende benachbarter Weinbaugemeinden gekommen - nicht zuletzt auch der Obereisenheimer Teufel Heribert Prust.

Die Weinprinzessinnen v.l.n.r:

Lena (Bullenheim), Marina (Obereisenheim), Stephanie (Homburg), Weinprinzessin Madeline (Sulzfeld), Verena Kuhn, Simone (Nenzenheim), Sophia (Stetten), Franziska (Karlburg)

Marianne Scheu-Helgert führte Kinder und Eltern durch den Sommerstuhl

Mit großer Begeisterung stürmten über 45 Günterslebener Grundschüler den Eltern weit voraus, um Reben und Begleitpflanzen im Wengert zu betrachten und vor allem um dann die richtigen Kreuzchen zu machen. Marianne Scheu-Helgert hatte ein Wengerts-Quiz vorbereitet und die Teilnahmebögen ausgeteilt. Später veranschaulichten zwei zügig in einer begrünten und in einer unbegrünten Gasse ausgeleerte Gießkannen, wie die Winzer mit Grüneinsaaten die Erosion weitgehend verhindern. Wie gut die Früchte mancher Wildobstbäume verwertet werden können, zeigten dann am Schluss einige Kostproben. Am meisten begehrt war ein Saft aus echten Günterslebener Säubirli.

25 größere oder kleinere Gläser mit Deutschland-Marmelade (gekocht von der ehemaligen Weinprinzessin Andrea Herbert) gab es dann als Hauptpreise bei der abschließenden Verlosung. Und jedes Kind bekam noch eine Rose, gestiftet von Hermann Mocker. Den 1. Preis erhielt Julia Höhn, die nächsten Preisträger waren Annika Patzak, Lukas Giebfried, Sophie Dresch und Matteo Buchholz.


Verena Kuhn ist die neue Weinprinzessin

Die fünfte Günterslebener Weinprinzessin Jasmin Köhler gab nach zwei Jahren ihr Amt ab. Die Fränkische Weinkönigin Christina Schneider krönte Verena Kuhn als neue Weinprinzessin. Sechszehn amtierende und einige ehemaligen Weinprinzessinnen ließen es sich nicht nehmen, der Krönung beizuwohnen.

Unsere erste Weinprinzessin Andrea Herbert und die dritte Weinprinzessin und ehemalige Fränkische Weinkönigin Sabine Sauer führten charmant durch den Abend. Für einen feierlichen Rahmen sorgte der Musikverein. Kulinarisch wurden die Gäste mit einem Drei-Gänge-Menü und sechs Weinen aus dem Günterlebener Sommerstuhl verwöhnt. Der Abend wurde von einem abwechslungsreichen Programm begleitet. Brigitte Lorenz und Bernhard Ziegler zogen die Anwesenden mit einem lustigen Sketch aus der Feder von Dr. Josef Ziegler in ihren Bann.

Weinbauvereinsvorstand Herbert Struch und der stv. Bgm. Michael Freudenberger bedankten sich für den Eifer, mit dem Jasmin ihr Amt ausübte. Man merkte Jasmin an, wie schwer Ihr der Abschied von der Krone fiel. In Ihrer emotionalen Abschiedsrede kullerte die eine oder andere Träne. Alle Anwesenden bedankten sich bei der scheidenden Prinzessin mit stehenden Ovationen.


Weine probieren in lockerer Runde mit Günterslebener Winzern

Günterslebener Winzer bieten ihren Gästen am Sonntag, den 3. Mai 2015 eine Verkostung ihrer großen Weinvielfalt.

Die Weine aus ihrer Weinlage Günterslebener Sommerstuhl sind geprägt von der sonnigen Südlage in einem kleinen Seitental hoch über dem Maintal.

Typisch für Güntersleben sind Familienbetriebe, die ihre Weine mit viel Liebe selbst ausbauen und so immer wieder einen eigenen Weincharakter schaffen. So findet man den modern, jung und spritzig ausgebauten Silvaner genauso wie den solide und traditionell gepflegten. Und sie halten als Selbstvermarkter gern Kontakt zu den Liebhabern ihrer Weine.

Plaudern Sie mit unseren Winzern über ihre Leidenschaft, gute Weine im Wengert mit Hingabe zu pflegen und zuhause mit Sorgfalt auszubauen. Vielleicht lassen sie sich das eine oder andere Kellergeheimnis entlocken.

Für Kinder haben Weinprinzessin Jasmin und weitere Helferinnen ein kurzweiliges Programm vorbereitet, außerdem gibt es eine Kaffee- und Kuchenbar. Und natürlich kleine Schmankerln sowie frische Flammkuchen.

Der alte Winzerhof von Thomas Schömig in der Thüngersheimer Straße 22 ist auch mit der Buslinie 19 (Haltestelle Güntersleben Engelgasse) sehr gut zu erreichen.

So, 3. Mai 2015 von 14 bis 18 Uhr: Junger Wein im alten Winzerhof. Weinverkostung (Preis: 8 Euro) sowie Brotzeit, Flammkuchen oder Kaffee mit Kuchen.


Schulkinder arbeiten und genießen in Günterslebens Sommerstuhl

Säubirle-Gelee war nur eine der zahlreichen Leckereien aus Günterslebens Sommerstuhl, die Marianne Scheu-Helgert über 30 Schulkindern und ihren Eltern im Rahmen der Günterslebener Weinwanderung kredenzte. Sie waren inmitten der Pfingstferien der Einladung des Weinbauvereins gefolgt, um die vielseitige Begleitflora im Weinberg kennen zu lernen und auch die wichtigsten sommerlichen Arbeiten im Wengert zu erfahren. Schon seit dem Jahr 2006 schneiden und lesen die Dritt- und Viertklässler in „ihrem“ Schulwengert regelmäßig im Spätwinter und im Herbst. Jetzt ging es erstmals auch um Sommerarbeiten wie das Ausbrechen überzähliger Triebe sowie um das Einstecken der bruchempfindlichen Fruchtruten zwischen die Drähte. Marianne Scheu-Helgert und Gerhard Helgert hatten mit Ira Wolz als Lehrerin, Isolde und Katharina Renk als Winzerinnen und Norbert Zorn als Elternteil zusätzliche Helfer eingespannt, so dass die Kinder in Gruppen auch wirklich selbst am Stock Hand anlegen konnten.


Zur Sensorikschulung in den Staatlichen Hofkeller


Wir, die Günterslebener Winzerinnen und Winzer bilden uns weiter und besuchen andere Betriebe und verkosten dabei Weine. Hier zum Beispiel im Staatlichen Hofkeller Würzburg.

Genießen bedeutet abschalten können. Genuss ist Meditation. Man muss sich auf das Erleben einlassen.

Durch die Verkostung acht ausgezeichneter Weißweine, kombiniert mit viel Fachwissen von Herrn Prof. Dr. Klaus Wahl, haben wir viel dazu gelernt.

Diese einzigartige Weinprobe organisierten Angelika Will und Andrea Ziegler.


Mit RAK-Ampullen für Verwirrung sorgen

Jedes Jahr aufs Neue müssen die Pheromonampullen gegen den Traubenwickler ausgehängt werden. Seit über 20 Jahren führen wir diese umweltschonende Verwirrmethode durch.

Die beiden Kammern der Ampulle sind mit einer Flüssigkeit gefüllt, die das Pheromon enthält. Sie verdundstet durch den Kunststoff und verwirrt das Traubenwicklermänchen.

Das Bild zeigt Jasmin Köhler beim Aushängen einer Pheromonampulle


Anna Helgert übergibt das Amt an Jasmin Köhler


Kaum ist das Jubiläumsjahr zum 900. Bestehen des Weinorts vorbei, stand schon wieder ein großes Fest an.

Die vierte Günterslebener Weinprinzessin Anna Helgert gab nach zwei Jahren ihr Amt ab. Ihre Nachfolgerin heißt Jasmin Köhler. Die Fränkische Weinkönigin Marion Wunderlich und über 30 Weinprinzessinnen ließen es sich nicht nehmen, der Krönung beizuwohnen.

Unsere dritte Weinprinzessin und ehemalige Fränkische Weinkönigin Sabine Ziegler führte charmant durch den Abend. Für einen feierlichen Rahmen sorgte der Musikverein. Kulinarisch wurden die Gäste mit einem drei Gänge Menü und sechs Weinen aus dem Günterslebener Sommerstuhl verwöhnt. Der Abend wurde von einem abwechslungsreichen Programm begleitet. Schüler der Grundschule trugen unter der Leitung von Frau Wegner amüsante Mundartgedichte vor. Brigitte Lorenz und Bernhard Ziegler zogen die Anwesenden mit einem lustigen Sketch aus der Feder von Dr. Josef Ziegler in ihren Bann. Um Anna und Jasmin ihre Wertschätzung zu zeigen, sangen Helga und Helmut Öffner originelle, selbst verfasste Lieder.

Der Vorsitzende des Weinbauvereins Herbert Struch und Bürgermeister Ernst Joßberger lobten Anna für ihren leidenschaftlichen Einsatz für den Günterslebener Wein. Die Fränkische Weinkönigin Marion Wunderlich und Landrat Eberhard Nuß würdigten ebenfalls Annas Engagement.

Höhepunkt des Abends war die Verabschiedung Anna Helgerts und die Krönung der neuen Weinprinzessin Jasmin Köhler. Anna Helgert ließ nach einer gefühlvollen Abschiedsrede in einer Bilderschau ihre Amtszeit Revue passieren. Sie entführte die Gäste auf eine Reise in die Prinzessinnenwelt. Im Anschluss krönten Marion Wunderlich und Anna Helgert Jasmin Köhler zur fünften Günterslebener Weinprinzessin. Die frischgekürte Prinzessin stellte sich in einer sympathischen Rede vor. Sie stammt aus der Günterslebener Weinbaufamilie Gottfried Köhler.

Zum Abschluss bedankten sich Anna Helgert und Jasmin Köhler herzlich bei allen Mitwirkenden für den wunderschönen und gelungenen Abend.


Braune Kapseln gegen „wurmige“ Trauben im Günterslebener Sommerstuhl

Oft fragen auswärtige Besucher nach den braunen Dingern, die an Reben und Gehölzen rings um den Günterslebener Sommerstuhl hängen. Es handelt sich um RAK-Kapseln mit einem Sexuallockstoff, den ansonsten weibliche Traubenwickler als Lockstoff aussenden.

Für die männlichen Kleinschmetterlinge liegt nun der gesamte „Sommerstuhl“ unter einer „Parfümwolke“, so dass sie den Weg zu den einzelnen Weibchen nicht mehr finden. Aus deren Eiern schlüpfen somit auch keine Räupchen mehr, und die Trauben bleiben ohne die sonst üblichen Spritzungen „wurmfrei“.

Die Methode gelingt nur, wenn alle Winzer an einem Strang ziehen und mitmachen, weil die umweltschonende Methode nur für die gesamte Weinlage, nicht aber einzelne Grundstücke gelingt. In stark zergliederten Weinlagen kommen die Kapseln zu teuer, weil nicht nur in den Rebzeilen für je 20 m² eine Kapsel aufgehängt werden muss, sondern zusätzlich in einem 30 m breiten Randstreifen. Und während Großbetriebe für das Aushängen und Einsammeln Arbeitsstunden bezahlen müssen, gerät das Verteilen der braunen Kapseln zum Austrieb Ende April schon seit über 20 Jahren zum sportlichen Event mit Brotzeit, an dem oft über 20 Winzer und ihre Angehörigen teilnehmen.

Fraglich bleibt, ob sich die Wicklermännchen inmitten der stimulierenden Duftwolke im Sommerstuhl wie im Paradies fühlen, oder ob sie im Gegenteil unter der Einsamkeit leiden, weil sie keine Weibchen finden.


Weinprobe im Lagerhaus

Eine stattliche Auswahl Günterslebener Weine verkosteten die Teilnehmer der diesjährigen öffentlichen Weinprobe des Weinbauvereins Güntersleben. Eine kräftige Brotzeit legte den Grund für 8 Weine, deren jeweils eigenen Charakter die ehemalige Fränkische Weinkönigin Sabine Ziegler, Christian Will und Günterslebens Weinprinzessin Anna vorstellten. Höhepunkt war natürlich der Ausschank des Jubiläumsweines. Sechs Winzer hatten ihre bestens gepflegten Silvanertrauben zusammen geführt, und im Keller von Familie Will wurde er zusammen vergoren und abgefüllt. Christian Will führte mit fachkundiger Information durch den Abend, unterstützt von Weinprinzessin Anna Helgert und Sabine Ziegler, der Fränkischen Weinkönigin 2011/12 sowie einem fleißigen Helferteam.


Pflanzaktion Säubirle

Der Bund Naturschutz hatte dazu aufgerufen, die Pflanzaktion der Gemeinde zu unterstützen. So konnte am Samstag, dem 13. April, Bürgermeister Ernst Joßberger neben Pfarrer Mathias Lotz, den 2. Bürgermeister Dieter Menth und den 3. Bürgermeister Bertram Odoj eine große Anzahl von arbeitswilligen Bürgern begrüßen. Er freute sich vor allem über Unterstützer des Gartenbauvereins, der Jagdgenossenschaft, der Forstverwaltung, der Feldgeschworenen, der Kirchengemeinde, des Naturistenbundes und natürlich der „Säubirle“ die in ihrem Original-Arbeitsanzug erschienen waren.

Für die akribische Vorbereitung der Maßnahme bedankte sich der Bürgermeister bei Dr. Walter Kolb, den Mitarbeitern des Bauhofes unter Leitung von Richard Kemmer und beim Vorsitzenden der Feldgeschworenen Erich Freudenberger. Sie hatten fünf verschiedene Flächen in der Flur erkundet und für die Pflanzung vorbereitet. Wertvolle Dienste leistete dabei auch der Ehrenvorsitzende des Weinbauvereins, Alfred Issing. Er hatte mit seinem Spezialschlepper in den zum Teil steinigen Böden die Pflanzlöcher gebohrt und so für eine erhebliche Erleichterung der Pflanzarbeit gesorgt.

Dr. Walter Kolb vom Bund Naturschutz erläuterte anschließend die ökologische Bedeutung der Wildbirne, die in Deutschland selten geworden ist und in einigen Bundesländern auf der Roten Liste der gefährdeten Arten steht. Dieser Entwicklung sollte mit der Pflanzaktion im Rahmen der 900-Jahr-Feier gegengesteuert werden. Er berichtete, dass es diese Baumart bei uns schon seit 10.000 Jahren gibt und dass sie als eine der Stammmütter der Birnen-Zuchtsorten gilt.

In schlechten Zeiten wurden ihre Früchte für den menschlichen Verzehr, aber auch für die Fütterung von Schweinen genutzt; daher stammt wohl auch der Begriff „Säubirle“. Heute hat die Wildbirne eine wichtige Bedeutung als Lebensraum für viele Wildtiere, aber auch als Rohstofflieferant für den köstlichen Wildbirnenbrand.

Mit großem Eifer schwärmten anschließend die Pflanzkolonnen aus. Mit Bussen erreichten sie die gekennzeichneten Pflanzflächen und die bereitgestellten jungen Bäumchen. Die mitgebrachten Hacken, Spaten und Grabgabeln leisteten in den schweren, teils steinigen Böden hervorragende Dienste. Gepflanzt wurden jeweils kleine Gruppen am Rand von Hecken oder Feldgehölzen, weil die Wildbirne nur sehr langsam wächst und sich im Wald selbst kaum gegen die rascher wachsenden Baumarten durchsetzen kann. So ist zu erwarten, dass sich die jungen, stacheligen Bäumchen gut entwickeln und später zur Artenvielfalt in der Natur beitragen.

Überraschend schnell waren die Pflanzen fachgerecht gesetzt. Die Helfer erreichten dann pünktlich wieder den Ausgangspunkt am alten Säubirlesbaum am Ende der Altenbergstraße. Die Gemeindearbeiter hatten Bier und Brotzeit zur Stärkung nach getaner Arbeit vorbereitet.

Die Helfer erwarteten aber noch weitere Köstlichkeiten. So konnte die anwesende Weinprinzessin Anna Helgert mit launigen Versen auf die Entstehung des 900-Jahre-Festschoppen hinweisen. Der von 6 Winzern gemeinsam ausgebaute Silvaner Kabinett wurde erstmals öffentlich präsentiert und fand allgemein große Anerkennung. So mancher Bocksbeutel wurde geleert und die Mitglieder des Weinbauvereins hatten alle Hände voll zu tun.

Wolfgang Mack hatte bereits im Jahre 2012 in der Flur in Güntersleben fleißig die reifen Früchte der Säubirle gesammelt, eingemaischt und daraus am Aschermittwoch 2013 einen delikaten Wildbirnenbrand hergestellt. Den hatte er den Helfern mitgebracht und fleißig ausgeschenkt. Die Rarität fand großen Anklang bei den Helfern und sorgte für weiterhin gute Stimmung. Zum Abschluss der Veranstaltung stellte dann Dr. Walter Kolb die von ihm verfasste und von der Gemeinde zur 900-Jahr-Feier herausgegebene Broschüre „Erlebnislandschaft Güntersleben“ vor. Mit informativem Text und anschaulichen Fotos werden dort die kostbaren Naturgüter der Landschaft um Günters- leben vorgestellt. Feldhecken, Wald, Wildapfel, Speierling, Weinberge, Feuchtbiotop, Grenzeiche und geschützte Pflanzen spielen dabei eine wichtige Rolle. Und natürlich genießt das Säubirle dort eine ausführliche Dokumentation. Jeder Teilnehmer erhielt zum Dank ein Exemplar der Broschüre. Mit einem bescheidenen Preis von 2,50 € ist die Ausarbeitung aber auch im Rathaus erhältlich.

Bürgermeister Joßberger bedankte sich abschließend bei allen Teilnehmern für Unterstützung bei dem Projekt. Bei schönstem Frühlingswetter saß man noch lange zusammen und freute sich über die gelungene Aktion. Bei manchen spielten wohl auch Überlegungen eine Rolle, wie sich wohl die gepflanzten Bäumchen bis zur Feier „1000 Jahre Güntersleben“ entwickeln werden.

Jubiläumswein - ein außergewöhnlicher Wein für ein außergewöhnliches Ereignis (Stand 26.3.2013)

Im Rahmen der Feierlichkeiten zum 900 jährigen Bestehen unserer Gemeinde, haben ortsansässige Winzer diesen Jubiläumswein kreiert.

Sorgfältige Ertragsreduzierung, handgelesene Trauben und deren schonende Verarbeitung , sowie ein professioneller Ausbau sind Qualitätskriterien für unsere Winzer.

Mit viel Leidenschaft für das einzigartige Gemeinschaftsprojekt entstand ein facettenreicher und feinfruchtiger Silvaner. Ein passender Begleiter für viele Gelegenheiten - auch über das Jubiläumsjahr hinaus!

Der Wein kann ab sofort bei folgenden Winzern erworben werden.

  • Weinbau Raimund Ehehalt
    0 93 65 / 15 17
  • Weinbau Matthias Keller
    0 93 65 / 90 27
  • Weinbau Köhler
    0 93 65 / 88 8797
  • Weinbau Will
    0 93 65 / 15 28
  • Weinbau Bernhard Ziegler
    0 93 65 / 26 45
  • Weinbau Walter und Christa Ziegler
    0 93 65 / 22 25


Schüler beim Rebschnitt im Sommerstuhl

Das Wetter, trocken, nicht zu kalt, war günstig und so machten sich die 15 Mädchen und 16 Jun-gen der 3. Klassen der Ignatius-Gropp-Volksschule Güntersleben auf den Weg. Unter der Lei-tung der Klassenlehrerinnen Renate Kempf und Tanja Triphan ging es zu Fuß zur Weinbergslage „Günterslebener Sommerstuhl“. Der Marsch war für die Mädchen und Jungen ein einprägsames Erlebnis. Mit Erstaunen hörten sie davon, dass noch vor hundert und mehr Jahren die Winzer stets zu Fuß zur Arbeit in den Sommerstuhl gehen mussten und das im Sommer täglich. Da gab es noch keine Traktoren und Autos in Güntersleben.

Von zwölf Winzern und drei Winzerinnen empfangen, gab es für die Drittklässler zunächst von Andreas Kuhn eine Erklärung zum Rebschnitt. Der Rebschnitt, so Andreas Kuhn, ist notwendig um ein gedeihliches Wachstum der Rebstöcke und gute Ernte zu sichern.

Mit Begeisterung, ausgestattet mit den notwendigen Schnittgeräten, machten sich Helfer und Schüler an die Arbeit. Zunächst wurde der Aufbau des Rebstockes erklärt: „Unter der Erde sind die Wurzeln, dann kommen Wurzelhals, Stamm (Stock), Schenkel und die Triebe(Ruten) mit den Knoten (Augen)“ Und los geht's, von den zahlreichen Ruten bleiben die zwei stärksten stehen, die anderen sind wegzuschneiden. Die verbleibenden Triebe werden geputzt und nach zehn Knoten gekürzt. Das hatten die Drittklässler schnell begriffen und es war eine Freude mit wel-chem Elan der Nachwuchs an die Arbeit ging. Die zwei stärksten Triebe aussuchen, je zehn Au-gen zählen und alles andere wegschneiden. So manches Mädchen, aber auch einige Jungens brauchten ihre ganze Kraft die Rebschere zu bedienen, aber es klappte. Den Winzerinnen und Winzer, so u.a. dem Ehrenvorsitzenden des Weinbauvereins Alfred Issing, machte es offenkun-dig großen Spaß den Nachwuchs von Güntersleben in die Technik des Rebschnitts einzuweisen. Nahezu drei Stunden waren alle aktiv. Dann gab es als Lohn für getane Arbeit eine Wurstsemmel und Apfelsaft. In Gesprächen mit den Lehrerinnen Renate Kempf und Tanja Triphan mit den Winzern bestand Einigkeit. Kinder müssen Aktivitäten entfalten können, Erfahrung sammeln, den Bezug zur Lebenswirklichkeit kennen lernen. Kindern macht es Spaß im Freien und am Ob-jekt ihre Geschicklichkeit und Kraft zu erproben. Sie müssen die Natur erleben, sich körperlich ertüchtigen, auch durch kindgerechtes Arbeiten. Es ist nicht richtig, wenn der Nachwuchs nur in der Wohnung lebt, nicht körperlich gefordert wird und den Tag am Computer Tag verbringt.

Dank dem Lehrerkollegium, den Helfern und der Gemeinde Güntersleben für die Organisation und Unterstützung der „Aktion Rebschnitt am Sommerstuhl“ im Rahmen des pädagogischen Konzeptes der Gemeinde und des Weinbauvereins Güntersleben.


Neujahrsempfang 2013 (Stand 20.1.2013)

Zum Feiern gehört auch ein guter Wein

Sechs Günterslebener Winzer bauen gemeinsam einen 2012-er Silvaner als Jubiläumswein aus. Zusammen mit Weinprinzessin Anna Helgert brachten sie eine Kostprobe auf die Bühne und ließen die Gäste probieren. „Der Tropfen sollte noch ein Wenig ruhen, dann wird er sehr gut“, so der Kommentar von Regierungspräsident Dr. Paul Beinhofer, dem das erste Glas angeboten wurde.



Sehr gut besuchter Liederabend (Stand 20.9.2012)

Bei einem herrlichem Sommerabend fanden sich viele Gäste ein um dem Männeroktett „Werners Echte“ im Sommerstuhl zu lauschen.

Nach der Begrüßung durch Vorstand Müller-Haslach und der Weinprinzessin Anna Helgert führte Bertram Odoj durch den kurzweiligen Abend. Bei Weinen vom Sommerstuhl und guter Unterhaltung fühlten sich alle wohl.

Die Veranstaltung wurde auch in diesem Jahr für einen wohltätigen Zweck durchgeführt.


Weinlagenwanderung 2012 (Stand 20.6.2012)

Bei herrlichem Wetter wanderten zahlreiche Gäste durch den Günterslebner Sommerstuhl. In entspannter Atmosphäre genossen Sie die einzigartige Flora und Fauna im Sommerstuhl. Der Weinbauverein freute sich besonders über den Besuch der Fränkischen Weinkönigin Melanie Dietrich, zahlreichen Weinprinzessinnen und politischer Prominenz.



Anna Helgert zur 4. Weinprinzessin gekrönt

Bei einem besonderen Weinabend haben der örtliche Weinbauverein, die Gemeinde, der Fränkische Weinbauverband, viele Dorfbewohner und Freunde Abschied von Sabine Ziegler als 56 Fränkische Weinkönigin und dritte Günterslebener Weinprinzessin genommen und mit einer feierlichen Zeremonie Anna Helgert als deren Nachfolgerin gekrönt.

Die gebürtige Günterslebener studiert Verpackungstechnik. Als Weinprinzessin wird sie für die Vielfalt der Weine aus dem Günterslebener Sommerstuhl werben.

Sabine Ziegler hat als erste Fränkische Weinkönigin aus Güntersleben für ihre Heimatgemeinde und für Franken bei mehr als 650 Terminen rund 5 mal die Welt umrundet und mit Ihrem strahlenden Lächeln, charmanten und zuverlässigem Charakter, große Sympathien gewonnen. Bürgermeister Joßberger und der Weinbauverein bedankten sich für Ihren Einsatz als Botschafterin in Sachen Wein.

Mucksmäuschenstill lauschten die Festgäste ihrem gekonnten und gefühlvollem Rückblick nach Ihrem Leitbild. "Das Leben besteht aus vielen kleinen Münzen und wer sie aufzuheben versteht, der hat ein Vermögen“ (Jean Anouilh).

Mehrmals und lange applaudierten ihr die 270 Gäste in der Festhalle aus Dank und Anerkennung stehend zu.


Schüler beim Rebschnitt im Sommerstuhl (Stand 14.3.2012)

Das Wetter, trocken, nicht zu kalt, war günstig und so machten sich die 15 Mädchen und 16 Jungen der 3. Klassen der Ignatius-Gropp-Volksschule Güntersleben auf den Weg. Unter der Leitung der Klassenlehrerinnen Renate Kempf und Tanja Triphan ging es zu Fuß zur Weinbergslage „Günterslebener Sommerstuhl“. Der Marsch war für die Mädchen und Jungen ein einprägsames Erlebnis. Mit Erstaunen hörten sie davon, dass noch vor hundert und mehr Jahren die Winzer stets zu Fuß zur Arbeit in den Sommerstuhl gehen mussten und das im Sommer täglich.

Von zwölf Winzern und drei Winzerinnen empfangen, gab es für die Drittklässler zunächst von Andreas Kuhn eine Erklärung zum Rebschnitt. Der Rebschnitt, so Andreas Kuhn, ist notwendig um ein gedeihliches Wachstum der Rebstöcke und gute Ernte zu sichern.

Mit Begeisterung, ausgestattet mit den notwendigen Schnittgeräten, machten sich Helfer und Schüler an die Arbeit. Zunächst wurde der Aufbau des Rebstockes erklärt: „Unter der Erde sind die Wurzeln, dann kommen Wurzelhals, Stamm (Stock), Schenkel und die Triebe(Ruten) mit den Knoten (Augen)“. Und los geht’s, von den zahlreichen Ruten bleiben die zwei stärksten stehen, die anderen sind wegzuschneiden. Die verbleibenden Triebe werden geputzt und nach zehn Knoten gekürzt. Das hatten die Drittklässler schnell begriffen und es war eine Freude mit welchem Elan der Nachwuchs an die Arbeit ging. Den Winzerinnen und Winzer, so u.a. dem Ehrenvorsitzenden des Weinbauvereins Alfred Issing, machte es offenkundig großen Spaß den Nachwuchs von Güntersleben in die Technik des Rebschnitts einzuweisen. Nahezu drei Stunden waren alle aktiv. Dann gab es als Lohn für getane Arbeit eine Wurstsemmel und Apfelsaft.

In Gesprächen mit den Lehrerinnen Renate Kempf und Tanja Triphan mit den Winzern bestand Einigkeit. Kinder müssen Aktivitäten entfalten können, Erfahrung sammeln, den Bezug zur Lebenswirklichkeit kennen lernen. Kindern macht es Spaß im Freien und am Objekt ihre Geschicklichkeit und Kraft zu erproben. Sie müssen die Natur erleben, sich körperlich ertüchtigen, auch durch kindesgerechtes Arbeiten.

Dank dem Lehrerkollegium, den Helfern und der Gemeinde Güntersleben für die Organisation und Unterstützung der „Aktion Rebschnitt am Sommerstuhl“ im Rahmen des pädagogischen Konzeptes der Gemeinde und des Weinbauvereins Güntersleben


Werner Müller-Haslach ist neuer Vorsitzender (Stand 7.03.2012)

In der Mitgliederversammlung wurde eine neue Vorstandschaft gewählt. Werner Müller-Haslach wurde zum 1. Vorsitzenden, Bernd Schömig zum 2. Vorsitzenden und Michael Köhler zum 3. Vorsitzenden gewählt. Neu in der Vorstandschaft ist Michael Kilian.

Die ausgeschiedenen Vorstandsmitglieder Hermann Stieber, Raimund Ehehalt und Hubert Köhler wurden gebührend geehrt.


Grundschule mit der Weinkönigin zur Lese (Stand 27.09.2011)

Im Rahmen des pädagogischen Projektes der Ignatius-Gropp-Volksschule und des Weinbauvereins durften die Schüler mit der Fränkischen Weinkönigin Sabine Ziegler zur Lese gehen. Den Schülern wird im Jahreslauf durch praktische Arbeit die Pflege im Weinbau nahe gebracht. Die Viertklässler konnten nun mit der Lese die Früchte der Arbeit ernten, die sie als Drittklässler vergangenes Jahr begonnen hatten. Mit viel Spaß gingen die Mädchen und Jungen in der Weinlage Sommerstuhl daran, die Trauben abzuernten. Unterstützt wurden sie dabei neben Bürgermeister Ernst Joßberger auch von der Fränkischen Weinkönigin Sabine Ziegler, die es sich trotz proppenvollem Terminkalender und Lernstress zur Wahl der Deutschen Weinkönigin nicht nehmen ließ, die Kinder ihrer Heimatgemeinde bei ihrem großen Tag im Weinberg zu begleiten.


Weinbergswanderung im Sommerstuhl (Stand 26.06.2011)

Die Fränkische Weinkönigin Sabine Ziegler führte viele Weinprinzessinnen und Ehrengäste durch die heimatlichen Weinberge.

Trotz der schlechten Witterung war die Wanderung wieder ein großer Erfolg.

Viele Gäste aus nah und fern genossen die einzigartige Schönheit des Sommerstuhls und die dort gedeihenden Weine.



Sabine Ziegler ist Fränkische Weinkönigin 2011/2012 (Stand 26.03.2011)

Die neue Fränkische Weinkönigin 2011 /2012 Sabine Ziegler kommt aus Güntersleben. Die Günterslebener Weinprinzessin wurde am 24. März bereits im ersten Wahlgang aus den vier Kandidatinnen zur neuen fränkischen Weinkönigin gewählt.

Auf dem gefüllten Rathausplatz liesen die Günterslebener Ihre Weinkönigin hoch leben. Bürgermeister Ernst Joßberger und zahlreiche Ehrengäste und ihre Vorgängerin Melanie Unsleber waren dabei, als sich die neue Fränkische Weinkönigin Sabine Ziegler ins Goldene Buch eintrug. Der Bürgermeister Ernst Joßberger und die gesamte Weinbaugemeinde sind stolz auf ihre Königin. Nach der Laudatio von Bürgermeister Joßberger zog man unter musikalischer Begleitung in die Festhalle. In der überfüllten Halle fand die große Feier statt. Die Besucher erlebten eine Feier mit musikalischen Darbietungen, Ansprachen, ein kleines Bühnenstück der Grundschule und ein Sketch der Feuerwehrkapelle.

Der Weinbauverein bedankt sich bei allen, die zum Gelingen der Veranstaltung beigetragen haben


Sabine Ziegler ist Fränkische Weinkönigin 2011/2012 (Stand 26.03.2011)

Die neue Fränkische Weinkönigin 2011 /2012 Sabine Ziegler kommt aus Güntersleben. Die Günterslebener Weinprinzessin wurde am 24. März bereits im ersten Wahlgang aus den vier Kandidatinnen zur neuen fränkischen Weinkönigin gewählt.

Alle Günterslebener Winzerinnen und Winzer sind mächtig stolz und freuen sich mit Sabine. Sie wird für ein Jahr den Frankenwein mit großer Kompetenz und ihrem Charme weit über Deutschlands Grenzen hinaus repräsentieren. Dabei kann sie auf die Unterstützung ihres Heimatortes zählen. Zu den ersten Gratulanten gehörten 1. Bürgermeister Ernst Joßberger, Vereinsringsprecher Dieter Menth und Pfarrer Matthias Lotz.


Rückblick auf ein ereignisreiches Weinjahr (Stand 29.11.2009)

Am 25. November 2009 fand die Mitgliederversammlung des Weinbauvereins statt. Vorstand Hermann Stieber begrüßte zunächst die anwesenden Gäste und Mitglieder. Besonders begrüßte er den ersten Bürgermeister Ernst Joßberger, die Gemeinderätin Marianne Scheu-Helgert und den Vereinsringsprecher Dieter Menth. Nach dem Bericht der Schriftführerin sowie dem Bericht der Kassenwartin, ließ Vorstand Hermann Stieber das vergangene Vereinsjahr nochmals Revue passieren.

Im Jubiläumsjahr des Silvaners wurde ein besonderes Augenmerk auf die Qualitätssicherung im Weinbau gelegt. Die Winzer nahmen an mehreren Informationsveranstaltungen zum Weinan- und ausbau teil. Die Bemühungen haben sich gelohnt. Zum Jubiläumsjahr des Silvaners, wurde den Weinfreunden ein außergewöhnlicher Jahrgang beschert. Die Weine sind facettenreich mit klarer Fruchtaromatik und zarter Säure.

Zu den weiteren Aktivitäten gehörten die Fortsetzung des pädagogischen Konzeptes mit der Grundschule, die Weinlagenwanderung und der Liederabend an der Maternushütte. Ein besonderes Erlebnis war, die im März durchgeführte Fahrt nach Berlin. 20 Jahre nach dem Fall der Mauer wurden zahlreiche Sehenswürdikeiten besichtigt.

Der Vorstand nutzte die Gelegenheit sich bei allen, die sich in irgend einer Weise für den Verein eingesetzt haben, zu Bedanken.

Mit einem kurzen Überblick über anstehende Termine schloss die Versammlung.


Grundschule zur Lese im Weinberg (Stand 25.10.2009)

Die Kinder der 4. Klasse waren wieder zur Lese im Weinberg. Bei herrlichem Wetter wurde zunächst in die Weinberge gewandert. Nach einer kurzen Einweisung durch den Vorsitzenden Hermann Stieber, schnitten die jungen Winzerinnen und Winzer die süßen Trauben fleißig und schnell von den Stöcken. Die Lese hat wieder allen rießen Spaß gemacht. Im Anschluß konnten die Kinder beim Pressen der Trauben zusehen und den frisch gepreßten Traubensaft versuchen.

Zum Abschluß des ereignisreichen Tages gab es für alle eine Brotzeit und den frisch gepressten Traubensaft als Entlohnung.Auch im nächsten Jahr sind wieder praktische Unterrichte im Weinberg vorgesehen.


Sehr gut besuchter Liederabend (Stand 20.9.2009)

Auch in diesem Jahr fanden sich wieder viele Besucher ein, um dem Günterslebener Männeroktett zu lauschen. Bertram Odoj führte durch den kurzweiligen Abend. Bei Weinen vom Sommerstuhl und guter Unterhaltung fühlten sich alle wohl. Die Veranstaltung wurde auch in diesem Jahr für einen wohltätigen Zweck durchgeführt. Der Reinerlös, in Höhe von 800 €, wurde von Roland Flügge im Rahmen seines Antrittsbesuchs bei der Rumänischen Partner-Kolpingsfamilie an die Mallersdorfer Schwestern in Odorhieu und an Pfarrer Anton in Schäßburg übergeben.

Der Weinbauverein bedankt sich für die Unterstützung.


Jungweine ohne Fehl und Tadel (Stand 29.1.2009)

Am 23. Januar fand im Lagerhaus die traditionelle Jungweinprobe des Weinbauvereins statt. Der Vereinsvorsitzende Hermann Stieber, begrüßte die anwesenden Gäste und Mitglieder. Nach den einleitenden Worten wurden die Weine von Dipl. Ing. Hans Jürgen Köhler, Bayer. Landesanstalt für Weinbau und Gartenbau sachkundig vorgestellt und kommentiert. Mit insgesamt 38 Weinen wurde die Anzahl des Vorjahres nochmals überschritten. Wie sich zeigte, war nicht nur die Quantität sondern auch die Qualität der Weine beachtlich. Mehr als die Hälfte der Weine lag im Kabinett- oder Spätlesebereich.

Mit der Rebsorte Bacchus wurde die Probe eröffnete. Die nachfolgenden Müller Thurgau-Weine präsentierten sich frisch, harmonisch, ausgewogen und jugendlich ohne Ecken oder Kanten. Es folgten Weine der Sorten Silvaner, Scheurebe, Kerner und Weißer Burgunder mit würzigen und kräftigen Komponenten, geradlinig und mit klarem Ausdruck. Der König der Weißweine war ein körperreicher Silvaner Spätlese, der mit seiner kräftigen Art und seiner Nachhaltigkeit überzeugte. Wie bereits im Vorjahr rundeten leichte, unkomplizierte Rose- und Rotlingweine die Palette ab. Die Weine waren durchwegs fruchtig, lebendig und modern. Sie überzeugten mit einer harmonisch eingebundenen Säure und ausgeprägter Sortenart. Den Abschluss der Probe bildeten die Rotweine. Durch die klassische Maischegärung geprägte Portugieser überzeugten mit dezenten Kirscharomen und guter Reifeentwicklung. Der moderne Rotweinstil wurde durch zwei Dornfelderproben mit erstaunlicher Farbkraft repräsentiert. Es folgten Dominaweine mit reifem, samtig abgerundetem Gerbstoff und nachhaltigem Extrakt.

Wie in den Vorjahren stellten die Günterslebener Winzer wieder ihr Können und ihr Geschick unter Beweis. Auch in diesem Jahr wurden die anwesenden Gäste von der Sortenvielfalt überrascht. Ein überzeugender Jahrgang mit Finessenreichtum und Individualität, steht bereit und wartet darauf, Sie alle in seinen Bann zu ziehen.

Die Vorstandschaft


Rückblick auf ein lebhaftes Jahr - Ehrung verdienter Mitglieder (Stand 29.11.2007)

Am 21. November 2007 fand die Jahresversammlung des Weinbauvereins statt. Vorstand Hermann Stieber gab einen Rückblick durch ein lebendiges Vereinsjahr 2007. Zunächst begrüßte er die anwesenden Mitglieder. Besonderer Gruß galt der Weinprinzessin Jacqueline Stieber, dem ersten Bürgermeister Ernst Joßberger, Dipl.-Ing. Norbert Stieber und dem Gastreferenten Werner Kuhn. Nach dem Bericht der Schriftführerin sowie dem Bericht aus dem Kassenbuch ließ Vorstand Hermann Stieber das vergangene Vereinsjahr nochmals Revue passieren. Ein besonderes Augenmerk wurde wieder auf die Unterstützung der Winzer mit Informationsveranstaltungen zum Wein An- und Ausbau gelegt. Zur Qualitätssicherung der Günterslebener Weine wurden Pflanzenschutzbesprechungen und Jungweinproben durchgeführt. Dass man bei den Weinen von einem durchaus guten Tropfen sprechen kann, davon konnten sich die Günterslebener an der öffentlichen Weinprobe überzeugen. Zum Highlight des Vereinsjahrs gehörte die Einweihung des Weinlehrpfads am 1. Mai 2007. Zahlreiche Besucher aus nah und fern, sowie viele Ehrengäste strömten zur Einsegnung der Maternushütte, die von Pfarrer Lotz und Pfarrer Braun durchgeführt wurde, in den Sommerstuhl. Auch die diesjährige Weinlagenwanderung bei strahlendem Sonnenschein war wieder eine gelungene Veranstaltung. Weiterhin stellte er fest, dass die Maternushütte und der pädagogische Weinlehrpfad ein beliebtes Ziel geworden sind. Der Altenclub der Kolpingsfamilie traf sich zum gemütlichen Beisammensein in der Hütte. Auch die Schüler der vierten Klasse zog es zum Rebschnitt und zur Weinernte mit den Winzern in die Weinberge. Eine voll besetzte Maternushütte gab es beim Liederabend mit dem Männerseptett, dessen Erlös an Pfarrer Paul gespendet wurde.

Der Vorstand nutzte die Gelegenheit sich bei allen Beteiligten, die sich in irgend einer Weise für das Projekt eingesetzt haben, zu Bedanken. Für die Fertigstellung wurden über 1500 Arbeitsstunden ehrenamtlich von den Helfern geleistet. Er stellte heraus, dass die Fertigstellung des Weinwanderweges ein Gemeinschaftsprojekt aller Günterslebener war. Es zeigte sich erneut, dass Güntersleben eine lebendige Gemeinde ist, in der viele Mitbürger, egal ob Vereinsmitglied oder nicht, bereit sind, sich in die Gemeinschaft einzubringen. Egal ob durch Arbeitsleistung oder durch Geld- oder Sachspenden. Der Weinwanderweg konnte nur unter Mitwirkung Aller realisiert werden. Besonders hob Vorstand Hermann Stieber die Leistungen vom Ehrenvorsitzenden Alfred Issing, Raimund Ehehalt, Bürgermeister Ernst Joßberger und dem kreativen Planer Dipl.-Ing. Norbert Stieber hervor.

Das ausgeschiedene Vorstandsmitglied Walter Ziegler wurde für sein langjähriges Engagement in der Vorstandschaft geehrt. Die Ehrung von Alfred Issing für seinen langjährigen Einsatz als erster Vorstand des Weinbauvereins musste leider aufgrund seines Urlaubs verschoben werden. Weinprinzessin Jacqueline zählte in ihrem Bericht eine Auswahl der vielen Veranstaltungen auf, bei denen Sie für den Günterslebener Wein unterwegs war. Gastreferent Werner Kuhn stellte in seinem interessanten und kurzweiligen Vortrag das Projekt Lebensraum für Rebhühner vor und zeigte den Winzern Möglichkeiten auf, die Lebensbedingungen im Weinberg zu verbessern. Mit einem kurzen Überblick über anstehenden Termine schloss die Versammlung.


Weinwanderweg und Maternushütte eingeweiht (Stand 1.5.2007)

Eine große Anzahl von Gästen aus Nah und Fern hatten am 1. Mai den Weg in den Günterslebener Sommerstuhl gefunden, um bei der Einsegnung des pädagogischen Weinwanderweges und der Maternushütte dabei zu sein. Bei der Gestaltung des Weinwanderweges lag der Gedanke zugrunde, Wanderern, Kindern und Schülern in prägnanter Form Informationen zur Kulturlandschaft, zum Weinbau, zur Geschichte, Geologie, Flora und Fauna von Güntersleben zu geben. Diese umfassende Thematik ist auf den 10 Schildern entlang des Weinwanderweges dokumentiert.

Bei strahlendem Sonnenschein segneten die beiden Pfarrer Matthias Lotz und Dietrich Braun ökumenisch die Maternushütte und den Weinwanderweg.

In seiner Dankesrede lobte Weinbauvereinsvorstand Hermann Stieber alle Beteiligten für ihr Engagement. Projekte dieser Art werden nur noch gefördert, wenn sich die beteiligten Gruppierungen durch Eigeninitiative und durch Eigenleistung einbringen. Eigeninitiative und Eigenleistung wurde in Güntersleben schon immer praktiziert und sind besonders bei der Erstellung des Weinwanderweges Garant dafür, dass wir diesen in Betrieb nehmen können. Seit Beginn im Jahr 2005 wurden 1410 Arbeitsstunden unentgeldlich und ehrenamtlich geleistet. Neben der überragenden Arbeitsleistung des Vorstandsmitglieds Raimund Ehehalt ist die Unterstützung der Nichtvereinsmitglieder besonders bemerkenswert. Sie haben sich mit 360 geleisteten Arbeitsstunden in anerkennungswerter Weise an dem Gemeinschaftsprojekt beteiligt. Der Vorstand nutzte die Gelegenheit um sich beim ersten Bürgermeister Ernst Joßberger für seine Unterstützung und die Unterstützung der gemeindlichen Institutionen zu bedanken.

Er bedankte sich ebenfalls bei den vielen Sponsoren, die durch ihre großzügige finanzielle Unterstützung das Projekt gefördert haben. Anschließend feierten zahlreiche Besucher an der idyllisch gelegenen Maternushütte bis in die Abendstunden.

Am 17. Juni lädt Sie der Weinbauverein zur Weinbergswanderung ein. Nutzen Sie die Gelegenheit und gehen auf Entdeckungsreise durch den Sommerstuhl. Informieren Sie sich an den aufgestellten Schildern und verweilen Sie an den verschiedenen Ständen im Günterslebener Sommerstuhl. Bei einem Glas Wein werden Sie selbst erkennen welche einzigartigen Schätze und Kostbarkeiten sich in der reizvollen Kulturlandschaft des Sommerstuhls verbergen.


Speierling im Sommerstuhl gepflanzt (Stand 15.4.2007)

Der Günterslebener Sommerstuhl erschließt sich heute dem Wanderer als romantische Natuidylle. Die Winzer der Maternusgemeinde führten in ihrem Revier Pflanzungen von Stauden, Rosen und Bäumen durch und legten Trockenmauern frei. Auch durch naturnahe Wegebaumaßnahmen und dem Bau der in die Landschaft eingepassten Maternushütte ist es dem Weinbauverein Güntersleben gelungen, den Sommerstuhl zu einer attraktiven Weinerlebnislandschaft zu gestalten. Als vorläufigen Abschluss der dreijährigen Maßnahmen pflanzten Verantwortliche des Weinbauvereins einen Speierling, den Baum des Jahres 2007 für Frankens Weinberge.


Schüler der 4. Klasse waren wieder im Weinberg (Stand 18.1.2007)

Auch in diesem Jahr wird den Schülern der Ignatius-Gropp-Volksschule die Arbeit im Weinberg näher gebracht. Die erfahrenen Winzer erklärten den Schülern das Einmaleins des Rebschnitts. Nach kurzer Einweisung durften die Schüler selbst tätig werden. Die Kinder und die Winzer waren mit vollem Eifer dabei. Innhalb kurzer Zeit war der kleine Versuchsweinberg, der von den Schülern das Jahr über weiter betreut wird, geschnitten. Wie üblich, endete der ereignisreiche Schultag mit einer deftigen Brotzeit.


Ehrungen des Fränkischen Weinbauverbandes für Verdienste und Treue (Stand 6.12.2006)

Bei einem feierlichen Ehrenabend wurden vom Fränkischen Weinbauverband langjährige Weinbauvereinsvorsitzende, Betriebsjubilare und andere Persönlichkeiten geehrt. "Sie alle können mit Recht stolz darauf sein, 
was Sie mit Fleiß, mit Ausdauer und mit Zielstrebigkeit für den fränkischen Weinbau geleistet haben", so Weinbaupräsident Andreas Oestemer in seiner Laudatio. "Ein Wort des Dankes gebührt Ihnen für Ihre positive 
Einstellung zur Leistung, zum Beruf und zum Pflichtbewusstsein. 
Sie bringen den Weinbau in Franken in gute Schlagzeilen und deshalb auch der heutige Dank und die Anerkennung.
" Eine Urkunde des Verbandes überreichte Präsident Oestemer an unsern Weinbauvereinsehrenvorsitzenden Alfred Issing, für langjähriges ehrenamtliches Engagement im Verein.

Alfred Issing wird zum Ehrenvorsitzenden und Hermann Stieber zum neuen Vorstand gewählt (Stand 24.11.2006)
Bericht von der Mitgliederversammlung am 20. Nov. 2006.

Im Gasthaus Altenberg fand die diesjährige Mitgliederversammlung mit Neuwahlen statt. Der Vorstand Alfred Issing gab einen Rückblick über die Vereinsaktivitäten des abgelaufenen Jahres. 
Zum Schluss seines Berichtes gab er der Versammlung bekannt, dass er nach nunmehr 16 jähriger Amtszeit als erster Vorstand sein Amt niederlegen werde. 
Bei der anschließenden Neuwahl wurde Hermann Stieber zum ersten Vorsitzenden gewählt.

In seiner Antrittsrede würdigte Hermann Stieber die geleistete Arbeit der bisherigen Vorstandschaft und die hervoragende Arbeit des bisherigen Vorsitzenden. 
Ohne Alfred Issing hätte der Weinbau in Güntersleben nicht diesen hohen Qualitätsstandart erreicht. Als Dank und Anerkennung für die geleistete Arbeit stellte er den Antrag, 
Alfred zum Ehrenvorsitzenden zu wählen. Die Versammlung stimmte unter großem Beifall dem Vorschlag zu.


Freundlich und emanzipiert - Jacqueline Stieber Nachfolgerin von Andrea Ziegler (Stand 24.03.2006)
Bericht aus der Main-Post Würzburg vom 23. März 2006 (Irene Konrad)

Bei einem besonderen Weinabend haben der örtliche Weinbauverein, viele Dorfbewohner und Freunde Abschied von Andrea Ziegler als erste Günterslebener Weinprinzessin genommen und mit einer feierlichen Zeremonie Jacqueline Stieber als deren Nachfolgerin gekrönt.

Neben 14 Weinprinzessinnen aus dem fränkischen Weinland, zahlreichen prominenten Gästen aus Politik, Gesellschaft und Kirche war auch die frisch gekürte Fränkische Weinkönigin Jennifer Herbert aus Zeilitzheim zum Galaabend mit Musik, 
festlichem Essen und edlen Weinen der Lage Sommerstuhl gekommen. Mit der Krönung von Jacqueline als Günterslebener Weinprinzessin nahm Jennifer drei Tage nach ihrer Wahl zur Fränkischen Weinkönigin ihre erste Amtshandlung vor. 
"Ich bin fest entschlossen, das Ansehen des Günterslebener Weins zu steigern", versprach die 18-jährige Jacqueline und stellte sich in ihrer offenen, natürlichen und freundlich-emanzipierten Art als angehende Industriemechanikerin vor, 
die Geselligkeit liebt und "viel von der Welt sehen möchte". Dass sie ihre eigene Art und Weise für die Ausübung des Amtes finden muss, ist ihr und den Günterslebenern bewusst. In die Fußstapfen ihrer Vorgängerin Andrea zu treten ist nicht leicht. 
Aber die Unterstützung durch den Ort wurde ihr allseits versichert.

Andrea Ziegler hat als erste Weinprinzessin von Güntersleben hohe Maßstäbe gesetzt. Mehrmals und lange applaudierten ihr die 260 Gäste in der Festhalle aus Dank und Anerkennung stehend zu. In den dreieinhalb Jahren als Günterslebener Weinprinzessin hat sie fleißig 256 Termine wahrgenommen, 
viele davon für den Fränkischen Weinbauverband. "Ich bin Menschen begegnet und habe Orte in Deutschland und Europa gesehen, die mir so nicht möglich gewesen wären", erinnerte sich Andrea an ihre "Reisezeit als Botschafterin des Fränkischen und Günterslebener Weines".

Mucksmäuschenstill lauschten die Festgäste ihrem gekonnten und gefühlvollem Rückblick. "Ich habe einen Traum gelebt. Ich habe Geschmacksgefühl und Weinwissen erworben, großen Köchen in die Töpfe gespitzt und lustige Stunden in der Runde der Weinprinzessinnen erlebt.

Vielen Dank für diese traumhafte Zeit mit unvergesslichen Erinnerungen", dankte Andrea. Und als zur Musik "One moment in time" Bilder aus der Amtszeit vorüberflimmerten, hatten viele Menschen im Saal vor Rührung feuchte Augen.

Dass Andrea mit ihrem liebenswerten, charmanten und zuverlässigen Charakter große Sympathien gewonnen hat, ist unbestritten. Spätestens mit ihrer Kandidatur zur Fränkischen Weinkönigin im Jahr 2004 - einem Höhepunkt ihrer Amtszeit - hat sie auf sich und den Weinort Güntersleben aufmerksam gemacht. 
Kein Wunder, dass deshalb bei der Veranstaltung immer wieder ein Name fiel: Alfred Issing. Der Vorsitzende des örtlichen Weinbauvereins war die treibende Kraft, für Güntersleben eine Weinprinzessin zu küren.

Der Weinabend in Güntersleben klang auch nach dem offiziellen Teil lange nicht aus. Es gab manch musikalisches Schmankerl, sei es von der örtlichen Musikkapelle, mit dem Lied der Weinprinzessinnen oder dem "Bocksbeutelblues" von Helmut und Helga Öffner.

Nun warten auf die neue Weinprinzessin Jacqueline "viele interessante Erlebnisse".


Apotheker spendet 1500 Euro für Weinlehrpfad (Stand 1.01.2006)
Bericht aus der Dorfzeitung vom Januar 2006

Geld für Infotafeln statt teurer Kundengeschenke

Statt ansonsten üblicher „Give-Aways“, wie im Neudeutschen die bekannten Kundengeschenke zu Weihnachten oder sonstigen Anlässen heißen, geht Peter Lurz von der Günterslebener Maternus-Apotheke einen anderen Weg. Er spendet für den derzeit entstehenden Weinlehrpfad 1500 Euro, damit auf dem weitgehend naturbelassenen, 
zweieinhalb Kilometer lange Weg durch die Weinlage Informationstafeln aufgestellt werden können, welche die Besonderheiten des Günterslebener Weinbaus anschaulich erklären. Lurz war besonders vom pädagogischen Konzept dieser Idee angetan, die der wesentliche Unterschied zu anderen Weinlehrpfaden ist. So ist geplant, 
dass Kinder aus den Kindergärten oder Schüler aus der örtlichen Volksschule beispielsweise Patenschaften für Weinbergszeilen übernehmen können. Unter der Anleitung erfahrener Winzer lernen die Kids dann, wie im Wengert gearbeitet wird oder wie man Rebstöcke aufzieht und pflegt. So kann ein Weinjahr praktisch und unmittelbar erlebt werden. 
An der ebenfalls gerade entstehenden Weinbergshütte gibt es die nach der Fertigstellung die Möglichkeit zur Einkehr. Die Eigenleistungen des Weinbauvereins Güntersleben wurden bisher auch durch Naturalienspenden von örtlichen Firmen unterstützt. Die zweckgebundene Spende von Apotheker Peter Lurz für die Informationstafeln erhöht sozusagen 
indirekt den Naherholungsfaktor für die Günterslebener. Weinlehrpfad und –hütte sollen im Laufe des Jahres fertiggestellt sein.

Bild:
Bei der Scheckübergabe an die Gemeinde Güntersleben (v. l. n. r.): 1. Bürgermeister Ernst Joßberger, Weinprinzessin Andrea Ziegler, Apotheker Peter Lurz, Weinbauvereinsvorsitzender Alfred Issing und Raimund Ehehalt als Vertreter für die vielen ehrenamtlichen Bauhelfer.


Weinbauverein Güntersleben fördert Hausstöcke (Stand 10.08.2004)
Bericht aus der Main-Post Würzburg vom 09. August 2004

Mit Wein angegossen

GÜNTERSLEBEN (IKO)
Mit dem Pflanzen eines Hausstocks hat der Weinbauverein Güntersleben neue Wege zur Verschönerung des Ortbildes und zur Wahrung alter Traditionen beschritten. Die Mitglieder wollen dazu ermutigen, dass Hausbesitzer wieder Weinstöcke an Wohnhäusern, Garagen oder anderen Gebäuden setzen

"Früher gab es viel mehr Hausstöcke im Ort als heute. Dabei sind die derzeitigen Sorten wesentlich resistenter. Sie müssen nicht gespritzt werden und machen auch den Putz nicht kaputt", meint Vereinsvorstand Alfred Issing. Im Beisein von Weinprinzessin Andrea Ziegler wurde nun der erste Hausstock der Aktion gepflanzt. 

Die Tafeltraube ist ein Dankeschön für Klara Schömig. Sie unterstützt tatkräftig den Weinbauverein bei vielen Aktivitäten. Klara organisiert etwa Kartenvorverkäufe, teilt Helfer bei Festlichkeiten ein oder hilft bei Weinproben. Für ihr Engagement hat sie Gegenleistungen stets abgelehnt. 

Einen Hausstock nahm die fleißige Helferin nun aber gern an. Schließlich habe ein ähnlicher Stock lange zum Anwesen gehört, bis er aufgrund seines Alters und eines neuen Anstrichs vor einigen Jahren entfernt werden musste. Klara, Gottfried und Peter Schömig können sich demnächst über "große Trauben mit mittelgroßen, knackig-saftigen Beeren" freuen. 

Die weiße Sorte Glenora verspricht ferner einen hohen Ertrag. Schief gehen kann zudem sowieso nichts mehr. Schließlich goss Weinprinzessin Andrea den frisch gepflanzten Stock nach alter Tradition mit gutem Wein an. Bei den Schömigs war es gar eine 2003er Müller-Thurgau-Spätlese der Lage Günterslebener Sommerstuhl. 

Der örtliche Weinbauverein hofft nun auf viele Nachahmer. Wer Interesse an einem "Weinstock am Haus" hat, kann sich an die Vereinsmitglieder wenden. Sie beraten gern bei der Sortenwahl und helfen sachgerecht bei Anpflanzung und Pflege.


Fränkische Weinkönigin 2004/2005
(Stand 27.03.2004)

Die 20-Jährige Lisa Schmitt aus Großlangheim ist neue Fränkische Weinkönigin.

Am 26. März fand im CCW Würzburg, die Wahl der Fränkischen Weinkönigin 2004/2005 statt. Mit Andrea Ziegler nahm erstmalig eine Weinprinzessin aus Güntersleben an dieser Wahl teil. Ein großer Fanclub aus Güntersleben unterstützte unsere Weinprinzessin Andrea Ziegler lautstark mit Fähnchen, Transparenten und Mützen. 
Es war für alle ein einmaliges, ergreifendes und unvergessliches Erlebnis. Als Andrea als vierte Kandidatin den Saal betrat, stieg für Ihren Fanclub nochmals der ohnehin schon hohe Plusschlag. Andrea gab eine tolle Vorstellung und präsentierte sich, den Günterslebener- und den Fränkischen Weinbau in hervorragender Weise. Mit ihrer Vorstellung machte sie es dem Wahlgremium nicht leicht. Auch wenn Lisa das Rennen machte, Güntersleben hat durch Andrea Ziegler viele Sympathien gewonnen.
Andrea Ziegler, die Gemeinde und der Weinbauverein Güntersleben gratulieren der neuen Fränkischen Weinkönigin Lisa Schmitt zu Ihrem Erfolg und wünschen ihr viel Glück.

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